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Banff (Canada)

Winter 2010

 

Anreise:

03.12.2010 von München über Frankfurt nach Calgary

 

Heimreise:

08.12.2010 von Calgary über Frankfurt nach München

 

   

Kurzbeschreibung:

 

 

Mein erster Schiurlaub seit über 40 Jahren und das erste Mal seit über 10 Jahren, dass ich mehr als 1-2 Abfahrten über Piste mache. Mein letzter Schiurlaub (Pistenschifahren) war als Jugendlicher Mitte der siebziger Jahre in Sexten. Das letzte Mal, dass ich mehrere Tage auf einer Piste verbracht habe, war Ende der neunziger Jahre bei einem Gore-Test-Event im Kaunertal. Dabei konnte man Ausrüstung und verschiedene Wintersportarten zu einem Superpaketpreis inkl. ein paar Gratis-Ausrüstungsteile ausprobieren. Damals habe ich neben normalem Pistenschifahren auch Telemark und Eisklettern versucht.
Auch dieses Mal war der Grund ein super Angebot von Stumböck Reisen. Flug ab Frankfurt, vier Übernachtungen im besten Hotel von Banff (The Fairmont Banff Springs) inkl. Frühstück, alle Transfers und 3 Tage Schipass für die 3 Schigebiete von Banff, alles für € 749,00. Bereits letztes Jahr hatte Stumböck ein ähnliches Angebot im Programm, damals sogar für € 499,00 falls ich mich richtig erinnere, aber voriges Jahr war ich zu spät dran. Natürlich kam zum Superpreis noch etwas dazu wie z.B. Einzelzimmerzuschlag, Flug nach Frankfurt und Fahrt nach München, aber Kanada ist mir das immer wert.
Ich habe auch vorab mit Chris Kontakt aufgenommen, um eine Schitour zu organisieren, aber es war nichts verfügbar und einen Bergführer für mich alleine zu nehmen, war mir dann doch etwas zu teuer. Wie sich dann auch herausgestellt hat, war die allgemeine Schneelage ausnehmend schwach, so dass eine Schitour sowieso nicht sinnvoll gewesen wäre.
Die Reise verlief dann problemlos, das Wetter war gut und die Temperaturen nicht zu tief (nur um rund -15° C - -20°C, in der Sonne direkt angenehm).
Die ersten zwei Schitage habe ich im Skigebiet Sunshine Village verbracht und den letzten Tag in Lake Louise. Mount Norquay habe ich ausgelassen. Nicht alle Pisten waren offen und einige Buckelabfahrten hatten noch eine etwas dünne Schneeauflage (künstliche Pistenbeschneiung ist relativ selten). Da ich hier bei uns praktisch nie auf Pisten unterwegs bin, kann ich keinen direkten Vergleich machen, würde aber sagen, dass ein Skigebiet wie das Dolomiti Superski wahrscheinlich etwas neuere Anlagen hat. Dafür wird in Kanada die Kontrolle bei den Skiliften noch von Personen vorgenommen. Die Pisten waren relativ wenig befahren und ich konnte nach einem bisschen einfahren einige flüssige Abfahrten wagen. Spass oder, wie man wahrscheinlich heute sagt, Fun.
Das Hotel verdient eine Erwähnung, nicht sosehr wegen des Luxus, aber wegen der Architektur. Das Banff Springs ist eines von 3 gleichartigen Hotels, die in den 1870er Jahren von der Canadian Railroad in Banff, Lake Louis und Whistler erbaut worden waren, um den Tourismus in den Westen anzukurbeln. Dazu wurden in den folgenden Jahren dann auch schweizer und österreichische Bergführer importiert, die nebenbei auch einige Erstbesteigungen vornahmen (z.B. Conrad Kain). Das Hotel sieht aus wie ein Schloss, hat um die 700 Zimmer und 9 Stockwerke. Toll, awesome :-).
Nächstes Jahr vielleicht wieder.

 

Map
Map

 

Literatur:

 

 

 
 
Links:

Stumböck Club
The Fairmont Banff Springs
Ski Banff

 

 

 

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