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Summer of '12 - Scotland and Norway

Sommer 2012

 

Anreise:

03.08.2012 von München über London nach Glasgow

Weiterreise:

11.08.2012 von Glasgow über London nach Oslo

Heimreise:

20.08.2012 von Oslo nach München

       

Kurzbeschreibung:

     

Letztes Jahr war ich im Sommer kurzfristig mit Burchard und Birgit in Island zu einem Kurztrekking. Diesen Sommer wollte ich wieder etwas auf dem Wasser (Kanu oder Kajak) unternehmen und so habe ich die verschiedenen Anbieter, bei denen ich in der Vergangenheit gebucht hatte, durchgecheckt. Bei Black Feather habe ich einen Trip in Schottland gefunden, bei dem verschiedene Lochs und den River Tay mit dem Kanu befahren werden. Leider wurde der Trip dieses Jahr nicht angeboten, so habe ich direkt beim Partnerunternehmen von Black Feather in Schottland nachgesehen. Genau diese Tour gab es nicht und für einen sog. custom trip hätte es mindestens vier Personen gebraucht. Ein bisschen rumfragen und das Ergebnis war klar. Bernd hatte Zeit und Lust, aber das war auch alles. Also nachdenken. Ein Trip wurde in der für Bernd möglichen Zeit Anfang August angeboten, war aber nur eine Woche lang. Eventuell mit einer Wanderung kombinieren. In Schottland hatte ich aber die passenden Touren wie West Highland Way und Great Glen Way bereits gemacht. Da kam mir Norwegen in den Kopf und der Jotunheimen National Park. Ich hatte schon mal vor Jahren einen Führer zu dem Gebiet gekauft und nachdem ich den studiert hatte, stand der Plan fest. Eine Woche in Schottlands West Coast kanufahren mit ein bisschen Wandern und dann nach Norwegen wechseln und im Jotunheimen National Park die sog. Große Runde wandern inkl. dem Besseggengrat, bekannt aus Peer Gynt. Die Organisation war nicht so aufwendig; heutzutage kann praktisch alles über Internet gefunden und per email gebucht werden. Beim Start Anfang August war alles vorbereite und der Urlaub verlief praktisch problemlos. Zu den beiden Teilen mehr nachstehend.


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West Highlands & Moidart Expedition
(Scotland West Coast)

04. - 10.08.2012

       

Kurzbeschreibung:

   


This wilderness expedition combines hill walking with paddling on Loch Shiel and the sea. Accessing some of Scotland’s more remote mountain areas by canoe, it will very much depend on weather conditions and the group’s aims as to the exact itinerary of each trip. However, whatever the final outcome, this stunning and wild area of Scotland will provide a unique and rewarding experience to all who travel through it.
Text folgt

 

Literatur:

     

Keine, die sich spezifisch mit dieser Tour befasst.

Map:

     

Ordnance Survey Landranger Map Sheet 40 - Mallaig & Glennfinnan, Loch Shiel; 1:50000;
ISBN
978-0-319-23164-7

       
Links:    

 


Beyond Adventure - Moving people on their learning journey using the outdoors

 

Map
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Jotunheimen - Große Rundtour
(Norwegen)

13.08. - 18.08.2012

13.08.2012

Gjendesheim Turisthytte nach Memurubu

 
17,75 km
7 Stunden, 1050 Hm auf/ab

14.08.2012

Memurubu nach Gjendesbu

 
11,81 km
5 Stunden, 713 Hm auf/ab

15.08.2012

Gjendesbu nach Leirvassbu

 
18 km
6,5 Stunden, 650 Hm auf, 225 Hm ab

16.08.2012

Leirvassbu nach Spiterstulen

 
16,3 km
5 Stunden, 127 Hm auf, 353 Hm ab

17.08.2012

Spiterstulen nach Glitterheim

 
17,5 km
5,5 Stunden, 472 Hm auf, 278 Hm ab

18.08.2012

Glitterheim nach Gjendesheim Turisthytte

 
23,4 km
7,5 Stunden, 492 Hm auf, 908 Hm ab
Distanz:

~ 104,76 km

36,5 Stunden, 3504 Hm auf, 3527 Hm ab
       

Kurzbeschreibung:


Der Transfer von Schottland nach Norwegen ging problemlos vor sich. Übernachtet wurde in einem Hotel nahe dem Flughafen. Busanbindung an den Flughafen. Bereits da wurde uns klar, dass Norwegen nicht zu den Niedrigpreisländern gehört. Am nächsten Tag ging es in aller Hergottsfrüh zum Flughafen zurück und mit dem Flybus weiter zum Busbahnhof in Oslo. Von da aus mit dem Bus nach Gjendesheim (mit Umsteigen in Fagernes, kurzer Aufenthalt). In Gjendesheim in Zimmer übernachtet. Hatten sogar dunkles Hefe dort, dem wir nicht widerstehen konnten. Am nächsten Tag ging es dann mit der Wanderung los. Zuerst Aufstieg bis zum Kamm des Besseggengrates und dann über den breiten Rücken zum höchsten Punkt. Von da mit leichtem Abstieg bis zum Beginn (meines Erachtens) dessen, was wirklich als Grat bezeichnet werden kann. Bis dahin haben wir niemanden aus der Gegenrichtung getroffen und in unserer Richtung ging nur ein anderes Paar. Nun kamen uns immer mehr Leute entgegen; ein Strom der bis Memurubu praktisch nicht mehr abreisen sollte. Da es ein wunderschöner Sonntag war, haben wir praktisch alles getroffen. Frauen im Bikini, Familien mit Babies auf dem Rücken und vor der Brust, Laufschuhe, Bergschuhe, sogar Stadtsneaker. Leute ohne Rucksack mit nur einer Plastikflasche Wasser in der Hand. Alles vorstellbare, nur Flipflops fehlten. Insgesamt ein schöner Einstieg in die Rundtour, der uns auch in anderer Hinsicht auf die Eigenheiten dieser Wanderung vorbereiten sollte. Nämlich die Tatsachen, dass a) eine gewisse Vorliebe bei den Wegbauern für steile An- und Abstiege besteht und b) es sehr viele Steine gibt, auch auf den Wegen. In Memurubu hatten wir wieder wie vorbestellt ein eigenes Zimmer mit Dusche auf dem Zimmer. In Memurubu haben wir auch bereits unserer tägliche Routine gefunden. Nach der Ankunft gab es immer je ein Bier, dann eine Dusche und ein Nachmittagsschläfchen bevor es zum Abendessen ging. Nach dem Abendessen war dann bald die Heia angesagt. Frühstück gab es je nach Hütte um acht oder frühestens um halb acht. So gegen neun sind wir normalerweise losgegangen. Am zweiten Tag gab es anfangs wieder einen steilen Anstieg. Von diesem aus konnten wir perfekt unseren gestrigen Abstieg einsehen, auf dem bald wieder Kolonnen auf dem Weg waren. Wir selbst überschritten einige kleinere Erhebungen bevor wir zum Abstieg über den Buckelaegret kamen. Dort mussten wir kurz unsere Regenjacken herauskramen. Der Guss war bald vorbei, im Gegensatz zum Abstieg, der steil praktisch kein Ende nahm. Das letzte Stück ging es dann eben durch den Wald (Mücken!!) über Stock und Stein nach Gjendebu. Wieder Doppelzimmer mit Etagendusche (NOK 10,00 extra). Die übliche Routine. Zum dritten Tag ist nur zu sagen, dass sich ein See an den anderen reihte und der Weg sich zog. Dafür war die Sonne wieder sehr spendabel mit ihren Strahlen. Leirvassbu war praktisch ein Hotel. Doppelzimmer mit eigener Dusche; WLan gratis. Am nächsten Tag reihte sich anfangs ein Blocksteinfeld an das nächste. Es gibt einfacheres Wandern. Gegen Ende der Etappe das übliche Gefühl. Die Hütten, in diesem Fall Spiterstulen, wollten und wollten nicht auftauchen, der Weg zog sich, aber schlussendlich tauchten die Hütten auf. Zimmer, Dusche, Bier, Abendessen.

 

Literatur:

 

Norwegen: Jotunheimen. OutdoorHandbuch, 3. Auflage 2009, Tonia Körner, Conrad Stein Verlag, ISBN 978-3-86686-082-7

 

Links:    

 


Den Norske Turistforeningen - Der norwegische Wanderverein

 

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